Dame Elizabeth Rosemond Taylor (27. Februar 1932 – 23. März 2011) war eine britisch-amerikanische Schauspielerin, Geschäftsfrau und Humanistin. Sie begann ihre Karriere als Kinderdarstellerin in den frühen 1940er Jahren und wurde in den 1950er Jahren zu einem der bekanntesten Stars des klassischen Hollywood-Kinos. Das American Film Institute ernannte sie 1999 zur siebtgrößten weiblichen Leinwandlegende.
Geboren in London als Tochter wohlhabender amerikanischer Eltern, zog sie 1939 mit ihrer Familie nach Los Angeles und erhielt einen Filmvertrag bei Universal Pictures. Ihren Durchbruch hatte sie bei Metro-Goldwyn-Mayer mit dem Film National Velvet (1944). In den 1950er Jahren spielte sie erfolgreich in Filmen wie Vater der Braut (1950) und Ein Platz an der Sonne (1951). Für ihre Rolle in BUtterfield 8 (1960) erhielt sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin. 1963 spielte sie in Cleopatra, dem bis dahin teuersten Film, und begann eine öffentliche Beziehung zu Richard Burton. Gemeinsam drehten sie elf Filme, darunter Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (1966), für den Taylor ihre zweite Oscar-Auszeichnung erhielt. In den 1980er Jahren engagierte sie sich aktiv im Kampf gegen HIV/AIDS und gründete 1985 die American Foundation for AIDS Research (amfAR) sowie 1991 die Elizabeth Taylor AIDS Foundation. Sie starb 2011 im Alter von 79 Jahren an Herzinsuffizienz.
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