Hedy Lamarr, geboren als Hedwig Eva Maria Kiesler am 9. November 1913, war eine österreichisch-amerikanische Filmschauspielerin und Erfinderin. Nach einer kurzen Filmkarriere in Deutschland, die unter anderem den kontroversen Film "Ekstase" (1933) umfasste, floh sie von ihrem Ehemann und zog heimlich nach Paris. Dort erhielt sie von MGM-Chef Louis B. Mayer einen Vertrag für Hollywood, wo sie von den späten 1930er bis in die 1950er Jahre als Filmschauspielerin erfolgreich war.
Lamarr wirkte in zahlreichen bekannten Filmen mit, darunter "Algiers" (1938), "I Take This Woman" (1940), "Comrade X" (1940), "Come Live With Me" (1941), "H.M. Pulham, Esq." (1941) und "Samson und Delilah". Während des Zweiten Weltkriegs entwickelte sie zusammen mit dem Komponisten George Antheil ein Funksystem für alliierte Torpedos, das Frequenzsprungverfahren nutzte, um Störungen durch die Achsenmächte zu verhindern. Obwohl die US-Marine diese Technologie erst in den 1960er Jahren einsetzte, sind die Prinzipien heute Grundlage für GPS, Wi-Fi, CDMA und Bluetooth. Für diese Erfindung wurden sie 2014 in die National Inventors Hall of Fame aufgenommen.
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