Jacqueline Lee "Jackie" Kennedy Onassis (geb. Bouvier; 28. Juli 1929 – 19. Mai 1994) war die Ehefrau des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy, und First Lady während seiner Amtszeit von 1961 bis zu seiner Ermordung 1963. Sie war die ältere Tochter des Börsenmaklers John Vernou Bouvier III und der Gesellschaftsdame Janet Lee Bouvier. 1951 schloss sie ihr Studium der französischen Literatur an der George Washington University ab und arbeitete als Fotografin für die Washington Times-Herald.
1952 lernte sie John F. Kennedy kennen, der kurz darauf zum Senator gewählt wurde; 1953 heirateten sie. Das Paar hatte vier Kinder, von denen zwei im Säuglingsalter starben. Als First Lady unterstützte sie die Regierung ihres Mannes durch Teilnahme an gesellschaftlichen Veranstaltungen und die restaurative Arbeit am Weißen Haus. Am 22. November 1963 wurde Kennedy bei einer Autofahrt in Dallas ermordet. Nach seiner Beerdigung zog sie sich mit den Kindern aus der Öffentlichkeit zurück und heiratete 1968 Aristotle Onassis. Nach dessen Tod 1975 arbeitete sie zwei Jahrzehnte als Buchredakteurin. Sie ist bekannt für ihre Beiträge zu Kunst und Denkmalschutz sowie für ihren Stil und ihre Eleganz. Ihr rosafarbener Chanel-Anzug mit passendem Pillbox-Hut gilt als Symbol für die Ermordung ihres Mannes und als ikonisches Bild der 1960er Jahre. 1999 wurde sie von Gallup zu den meistbewunderten Männern und Frauen des 20. Jahrhunderts in den USA gezählt.
Vereinigte Staaten