Mary Louise "Meryl" Streep, geboren am 22. Juni 1949, ist eine US-amerikanische Schauspielerin, bekannt für ihre Vielseitigkeit und Akzentfähigkeiten. Sie wurde 21 Mal für den Academy Award nominiert und gewann drei davon. Zudem erhielt sie 32 Golden Globe-Nominierungen und gewann acht Auszeichnungen. Ihren Bühnendebüt gab sie in "Trelawny of the Wells" und wurde 1976 für "27 Wagons Full of Cotton" und "A Memory of Two Mondays" für einen Tony Award nominiert. 1977 gab sie ihr Filmdebüt in "Julia".
Streep gewann 1978 einen Primetime Emmy Award für ihre Hauptrolle in der Miniserie "Holocaust" und erhielt ihre erste Oscar-Nominierung für "The Deer Hunter". Sie gewann den Oscar als beste Nebendarstellerin für "Kramer gegen Kramer" (1979) und etablierte sich in den 1980er Jahren als Filmschauspielerin. Für "Sophies Entscheidung" (1982) erhielt sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen "Jenseits von Afrika" (1985), "Die Brücken am Fluss" (1995) und "Der Tod steht ihr gut" (1992). In den 2000er und 2010er Jahren spielte sie in Filmen wie "The Hours" (2002), "Der Teufel trägt Prada" (2006), "Mamma Mia!" (2008) und "The Iron Lady" (2011), für den sie erneut einen Oscar als beste Hauptdarstellerin erhielt. Ihre TV-Rollen umfassen "Angels in America" (2003) und "Big Little Lies" (2019).
Streep erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter den AFI Life Achievement Award (2004), den Gala Tribute des Film Society of Lincoln Center (2008) und die Kennedy Center Honors (2011). Präsident Barack Obama verlieh ihr 2010 die National Medal of Arts und 2014 die Presidential Medal of Freedom. 2003 wurde sie von Frankreich zur Kommandeurin des Ordens der Künste und der Literatur ernannt. 2017 erhielt sie den Golden Globe Cecil B. DeMille Award.
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